Buchungsnummer: BK-S1633

Deutsches Erdölmuseum Wietze

Spezieller Service

Service für den Busfahrer: Aufenthalt_Fahrer Ausstieg < 100m

Eine Zeitreise durch die Welt des Erdöls
Am Südrand der Lüneburger Heide befindet sich eines der ältesten Erdölfelder in Deutschland. Bereits im 16. Jahrhundert schöpften Wietzer Bauern das Erdöl aus sog. Teerkuhlen und verkauften es als Schmier- und Heilmittel. In den Jahren 1858/59 brachte der Geologe Konrad Hunäus hier eine der weltweit ersten ölfündigen Bohrungen nieder. Im Zuge der industriellen Erdölförderung ab 1899 wurden in Wietze über 2.000 Bohrungen getätigt und zwischen 1920 und 1963 gab es sogar ein Erdölbergwerk. Bis etwa 1920 hatte Wietze einen Anteil von fast 80 % an der inländischen Förderung. Zu dieser Zeit war aus dem idyllischen Heidedorf längst ein Industriestandort geworden – mit Fördertürmen, Schachtanlagen, Verladebahnhof und -hafen, Tanklager, Beamtenvillen, Arbeitersiedlungen etc.
Die Erdölförderung in Wietze wurde schon vor über 50 Jahren eingestellt. Über die Geschichte der Erdölindustrie informiert seit 1970 das Deutsche Erdölmuseum auf einem Teilstück des alten Ölfelds. Eine Besonderheit stellen die zahlreichen originalen historischen Bohr- und Fördereinrichtungen z. T. aus der Zeit um 1900 dar, von denen sich viele in Betrieb setzen lassen. Ein 54 m hoher Bohrturm gilt als Wahrzeichen der Gemeinde.
Die Führungen beinhalten einen Rundgang durch das Museum und über das Freigelände.

Nebenleistungen
Bewirtung auf Anfrage buchbar.

Besonderer Tipp
Führungen auch montags und außerhalb der Öffnungszeiten möglich.

Deutsches Erdölmuseum Wietze

Schwarzer Weg 7-9
29323 Wietze
Tel.: 05146 92340
Fax: 05146 92341
verwaltung@erdoelmuseum.de
www.erdoelmuseum.de

Öffnungs-/Saisonzeiten:

März bis November:
Di - So 10.00 - 17.00 Uhr
Juli u. August:
täglich 10.00 - 18.00 Uhr

Preise auf Anfrage